Buchtipp

von Ramona Nicklaus

Buchtipp aus Rahlstedt
Buchtipp von Ramona Nicklaus: „Hoch wie der Himmel“ von Julie Birkland

Titel: Hoch wie der Himmel
Autorin: Julie Birkland
Knaur TB, 368 Seiten, 10,99 Euro

Ab ans Meer nach Norwegen! Mit Julie Birkland kein Problem. Ich gestehe, lange habe ich ihre „Northern Love“-Reihe nicht beachtet. Zu Unrecht! Irgendwann habe ich dann doch nach dem ersten Band „Hoch wie der Himmel“ gegriffen und mich sofort verliebt.

Mit jeder Zeile und jeder Seite habe ich mich durch die fiktive Kleinstadt Lillehamn bewegt. Der Wind hat an meinen Haaren gezerrt und ich habe die klare Luft eingeatmet. Es ist malerisch und beeindruckend! Man merkt, wie stark die Sehnsucht der Autorin nach diesem Land ist und wie sehr sie es schätzt.

Es geht um Annik, die nach einem Schicksalsschlag mit ihrem Sohn Theo am Meer einen Neuanfang wagen möchte. Und es geht um Krister, ein sehr wortkarger Mann mit einem Geheimnis, der die neue Ärztin in Lillehamn erst mal so gar nicht ausstehen kann.

Die Geschichte rund um Annik und Krister ist so voller Gefühle, emotional und packend bis zur letzten Seite.

„Hoch wie der Himmel. Northern Love“ von Julie Birkland ist sehr einfühlsam und sympathisch erzählt. Ich kann euch wirklich nur ans Herz legen, demnächst mal einen kleinen (wenn auch nur gedanklichen) Abstecher nach Norwegen zu machen.

Rahlstedt
Buchtipp von Ramone Nicklaus: „Die Vergessenen“ von Ellen Sandberg

Titel: Die Vergessenen
Autorin: Ellen Sandberg
Penguin Verlag, 512 Seiten, 13 Euro

Ich möchte euch ein Buch vorstellen, das mich sprachlos gemacht hat. Ich spreche von „Die Vergessenen“ von Ellen Sandberg. Wenn euch der Name der Autorin nichts sagt: Das ist das Pseudonym der bekannten Krimiautorin Inge Löhnig. Die Krimis lese ich total gerne, weshalb ich auch ihrem Pseudonym eine Chance geben musste.

In „Die Vergessenen“ geht es um eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Die Handlung wird aus zwei verschiedenen, sehr emotionalen und intensiven Perspektiven erzählt.
Einerseits spielt es 1944 und es geht um Kathrin Mändler, die eine Stelle als Krankenschwester antritt. Als sie dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Allerdings bemerkt sie zu spät, dass dessen Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht.
Andererseits spielt es 2013 und begleitet Manolis Lefteris, einen Mann für besondere Aufträge. Er soll Dame geheimnisvolle Akten aufspüren und ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein jahrzehntealtes Verbrechen aufzudecken.

Mit jedem Satz in diesem Buch hat die Autorin mich mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Ich konnte nicht aufhören, musste immer weiterlesen.
Mein Buchtipp „Die Vergessenen“ von Ellen Sandberg klang noch sehr lange in mir nach und ich wünsche mir, dass er das bei euch auch tut.

Buchtipp aus Rahlstedt
Buchtipp von Ramona Nicklaus: „Totenweg“ von Romy Fölck

Titel: Totenweg
Autorin: Romy Fölck
Lübbe, 416 Seiten, 11 Euro

Ich las lange Zeit lieber Thriller, als Krimis. Sie waren für mich spannender, abwechslungsreicher, fesselnder und vor allem überraschender. Die immergleichen Ermittlertypen in den gängigen Krimis haben mich nur noch gelangweilt.

Und dann entdeckte ich die Krimis von Romy Fölck. Da ich euch ja immer nur ein Buch empfehlen kann, beginne ich bei ihr mit Teil eins ihrer Elbmarsch-Krimis. Mittlerweile gibt es schon vier Bände. Die Bücher spielen alle in und um Hamburg und einige Ecken erkennt ihr bestimmt sofort beim Lesen. Da macht das Lesen gleich noch einen Tick mehr Spaß.

Totenweg habe ich verschlungen. Mir brannten nachts die Augen, denn ich konnte einfach nicht aufhören. Ich denke, das allein spricht schon für das Buch. Die Stimmung ist düster und die Geschichte mitreißend und sie konnte mich sogar als geübte Leserin überraschen.

Ich warte seither immer sehnsüchtig auf neue Fälle, die es zu lösen gilt und wenn ihr gerne spannende Bücher lest, dann müsst ihr Romy Fölck unbedingt kennen!

Ich verrate euch an dieser Stelle nicht, welcher Elbmarsch-Krimi mein Lieblingsband ist. Schreibt mir gerne, wenn ihr euren Lieblingsband gefunden habt, dann können wir uns austauschen.


Buchtipp von Ramona Nicklaus: Mandelglück von Manuela Inusa
Buchtipp von Ramona Nicklaus: „Mandelglück“ von Manuela Inusa

Titel: Mandelglück
Autorin: Manuela Inusa
Blanvalet Verlag, 448 Seiten, 10 Euro

Manuela Inusa ist eine meiner liebsten, deutschsprachigen Autorinnen. Sie schreibt absolute Wohlfühlromane. „Mandelglück“ ist der dritte Band in der Reihe „Kalifornische Träume“, aber ihr könnt die Bücher alle unabhängig voneinander lesen. In „Mandelglück“ lernen wir Sophie kennen, die auf den ersten Blick keine sympathische Person ist. Sie ist häufig egoistisch und benimmt sich wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Aber weil so viele andere Menschen aus der Geschichte an ihr gutes Herz glaubten, habe ich das schließlich auch getan.


Es verschlägt Sophie aus dem stressigen Alltag auf die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie. Hattie ist wirklich eine ganz besondere Person, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Ich verspreche euch, ihr werdet dank ihr beim Lesen den Duft gerösteter Mandeln in der Nase haben…
Sophie muss sich ihren Ängsten stellen und die Prioritäten in ihrem Leben neu ordnen. Natürlich fehlt auch die Liebe nicht und es ist nicht alles rosig-wundervoll. Die Autorin hat auch ein paar ernste Themen eingebracht.
Ich habe beim Lesen von „Mandelglück“ gelacht, gebangt, gezittert und gehofft. Und ich war am Ende sehr glücklich. Ich mag das so gerne, wenn Bücher mich glücklich machen.


Es ist übrigens gut möglich, dass ihr beim Lesen Appetit bekommt. So geht es mir wirklich mit jedem Buch von Manuela Inusa. Dann schaut ihr am besten in den Anhang, denn Hattie teilt einige ihrer Mandelrezepte mit uns.

Mehr von Ramona Nicklaus in ihrem Blog auf https://kielfeder-blog.de/

zurück zu den anderen Kolumnen